Veranstaltungen

Vortrag und Buchvorstellung: Wilhelm Wehner: Anarchist, Syndikalist, Antimilitarist, Freigeist und Naturfreund - (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Norbert Lenhard hat die Geschichte des Schweinfurter Anarchisten Wilhelm Wehner erforscht. Gisela hat Wehner noch kennengelernt. Norbert stellt das Buch voller Episoden aus dem ereignisrechen Leben dieses Schweinfurter Anarcho-Syndikalisten und klassenbewußten Arbeiters vor. Gisela ergänzt mit einem kurzen Beitrag über ihren anarcho-syndikalistischen Großvater, der ebenfalls Fabrikarbeiter war, ein Freund Wehners war und auch im Buch vorkommt. Mit zahlreichen Bildern aus der Zeit.

Stadtrundgang: Anarchismus in Friedrichshain (Berlin)

Treffpunkt: vor dem Gebäude Frankfurter Tor 5 (Restaurant Lang Xua, U-Bhf. Frankfurter Tor, Ausgang Liebigstraße, U5) ● 10243 Berlin - Friedrichshain

Wir erkunden Friedrichshain und erfahren viel über die Personen und Gruppen, die in diesem schon immer revolutionären Berliner Stadtteil bis 1933 aktiv waren.

Stadtrundgang: Der schwarz-rote Wedding bis 1933 (Berlin)

Treffpunkt: U-Bahnausgang Ecke Badstraße/Behmstraße vor dem Eingang zum Gesundbrunnen-Center am S-Bhf. Gesundbrunnen ● 13357 Berlin - Wedding

Der Wedding gilt als traditionelle Hochburg der Sozialdemokratie und später der KPD. Kaum bekannt ist jedoch, dass sich im Wedding schon früh anarchistische Gruppen bildeten und die dortige „Nordgruppe“ einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Anarchistischen Föderation nahm, eine kontinuierliche Bildungsarbeit betrieb und zahlreiche Versammlungen durchführte.

Stadtführung: Liebe in Zeiten des Kriegs - Zenzl und Erich Mühsam (München)

Treffpunkt: Amalienstraße 36 ● 80799 München ● 16:00 Uhr

1908 ließ sich Erich Mühsam in München nieder und knüpfte in den Kaffeehäusern und Kneipen der Bohème zahlreiche Bekanntschaften. In einem Café in der Amalienstraße lernte er auch seine spätere Frau Zenzl Elfinger kennen. Gemeinsam gingen sie in den Jahren des Ersten Weltkriegs und in den nachfolgenden Revolutionsmonaten durch Dick und Dünn, bis Erich Mühsams Verhaftung 1919 das Paar für fast sechs Jahre trennte.

Mit neuen Archivfunden und Bildern zu Zenzl Mühsam!

Teilnahmegebühr: 9,00 €

Anmeldung: https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare/a014-26-2

Vortrag: Rudolf Rocker „Die Berliner Jahre“ (1919 bis 1933) (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Ende 1918 kehrte Rudolf Rocker nach einem Vierteljahrhundert im Exil (Frankreich und hauptsächlich England) nach Deutschland zurück. Nicht in seine Geburtsstadt Mainz, sondern nach Berlin, wo in der im November 1918 ausgerufenen Republik auch die syndikalistische und anarchistische Bewegung einen Aufschwung erlebte.

Lange Nacht der Museen mit 3 Führungen durch die Gustav-Landauer-Ausstellung (Berlin)

Anti-Kriegs-Museum ● Brüsseler Straße 21 ● 13353 Berlin ● ab 18:00 Uhr

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen werden zum letzten Tag unserer Aussstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917 Anti-Kriegs-Museum 3 Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Vortrag und Diskussion: Der Schnee von gestern ist die Lawine von morgen. Michael Bakunin zum 150. Todestag (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Bakunins Beiträge zur europäischen Ideengeschichte sind lange Zeit unterschätzt worden, sie stellen zum Teil noch heute einen faszinierenden Geheimtipp dar. Solange das soziale Leben von manipulativen Konsum- und Politikangeboten geprägt ist, /und nicht von der Revolte dagegen/, wird Bakunin aktuell bleiben. 

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Eckhardt, Herausgeber der Schriften Bakunin

Vortrag: Geschichte der FAUD Berlin, Teil 3: Der Abwehrkampf gegen den Faschismus 1929 bis 1933 und der Widerstand gegen die NS-Diktatur (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Im Gefolge der Weltwirtschaftskrise verschärfte der forcierte Sozialabbau die Massenarbeitslosigkeit und die Verschlechterung der sozialen Verhältnisse. Mit enormen Kraftanstrengungen versuchte die FAUD sich der drohenden Barbarei entgegenzustellen. Wir berichten u. a. von den Protesten gegen den „Blutmai 1929“, dem 18. Kongress in Berlin 1930, der Kampfgemeinschaft gegen „Reaktion und Faschismus“, der FAUD-Agitprop-Gruppe „Es blitzt“ und den illegalen Aktivitäten des eigenen Widerstandsnetzes, das bis 1937 handlungsfähig blieb. Wir wollen auch an die Opfer des Faschismus erinnern, die ihren Einsatz mit ihrem Leben bezahlten.

Seiten

RSS - Weblogs abonnieren