Veranstaltungen

Stadtführung: Liebe in Zeiten des Kriegs - Zenzl und Erich Mühsam (München)

Treffpunkt: Amalienstraße 36 ● 80799 München ● 16:00 Uhr

1908 ließ sich Erich Mühsam in München nieder und knüpfte in den Kaffeehäusern und Kneipen der Bohème zahlreiche Bekanntschaften. In einem Café in der Amalienstraße lernte er auch seine spätere Frau Zenzl Elfinger kennen. Gemeinsam gingen sie in den Jahren des Ersten Weltkriegs und in den nachfolgenden Revolutionsmonaten durch Dick und Dünn, bis Erich Mühsams Verhaftung 1919 das Paar für fast sechs Jahre trennte.

Mit neuen Archivfunden und Bildern zu Zenzl Mühsam!

Teilnahmegebühr: 9,00 €

Anmeldung: https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare/a014-26-2

Lange Nacht der Museen mit 3 Führungen durch die Gustav-Landauer-Ausstellung (Berlin)

Anti-Kriegs-Museum ● Brüsseler Straße 21 ● 13353 Berlin ● ab 18:00 Uhr

Im Rahmen der Langen Nacht der Museen werden zum letzten Tag unserer Aussstellung „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ - Gustav Landauer in Berlin 1889-1917 Anti-Kriegs-Museum 3 Führungen durch die Ausstellung angeboten.

Vortrag und Diskussion: Der Schnee von gestern ist die Lawine von morgen. Michael Bakunin zum 150. Todestag (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Bakunins Beiträge zur europäischen Ideengeschichte sind lange Zeit unterschätzt worden, sie stellen zum Teil noch heute einen faszinierenden Geheimtipp dar. Solange das soziale Leben von manipulativen Konsum- und Politikangeboten geprägt ist, /und nicht von der Revolte dagegen/, wird Bakunin aktuell bleiben. 

Vortrag und Diskussion mit Wolfgang Eckhardt, Herausgeber der Schriften Bakunin

Vortrag: Geschichte der FAUD Berlin, Teil 3: Der Abwehrkampf gegen den Faschismus 1929 bis 1933 und der Widerstand gegen die NS-Diktatur (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Im Gefolge der Weltwirtschaftskrise verschärfte der forcierte Sozialabbau die Massenarbeitslosigkeit und die Verschlechterung der sozialen Verhältnisse. Mit enormen Kraftanstrengungen versuchte die FAUD sich der drohenden Barbarei entgegenzustellen. Wir berichten u. a. von den Protesten gegen den „Blutmai 1929“, dem 18. Kongress in Berlin 1930, der Kampfgemeinschaft gegen „Reaktion und Faschismus“, der FAUD-Agitprop-Gruppe „Es blitzt“ und den illegalen Aktivitäten des eigenen Widerstandsnetzes, das bis 1937 handlungsfähig blieb. Wir wollen auch an die Opfer des Faschismus erinnern, die ihren Einsatz mit ihrem Leben bezahlten.

Rundgang: War einmal ein Revoluzzer ... Die Revolution von 1918/19 und ihre Schriftsteller (München)

Eingang zum Mathäser Filmpalast ● Bayerstr. 3-5 ● 80335 München ● 16:30 Uhr

Als sich im November 1918 in München der Umsturz ereignete, der die Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern beendete, und im April 1919 die erste Räterepublik ausgerufen wurde, waren an diesen Vorgängen etliche bedeutende Schriftsteller beteiligt. Erich Mühsam, Ernst Toller und Oskar Maria Graf haben ihre aktive Rolle später in einigen ihrer Werke beschrieben. Andere Autoren schilderten die Ereignisse aus der Beobachterperspektive; auch sie werden bei diesem Rundgang zu Wort kommen.

Teilnahmegebühr: 9,00 €

Anmeldung: https://www.bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm/seminare/a031-26-1

Vortrag: Geschichte der FAUD Berlin, Teil 2: Die Konsolidierung der FAUD zwischen 1924 und 1928: erfolgreiche Arbeitskämpfe und die politisch-kulturelle Vernetzung (Berlin)

FAU-Lokal ● Grüntaler Straße 24 ● 13357 Berlin ● 19:30 Uhr

Nach dem Ende der Bürgerkriegszeit in Deutschland konnte sich die FAUD ab 1924 konsolidieren. Sie profilierte sich als kämpferische Gewerkschaft, konnte sich im Brandenburger Raum in vielen Orten mit Gruppen etablieren und betrieb erfolgreich die Vernetzung in vielen politisch-kulturellen Bereichen, die wir hier vorstellen wollen, darunter u. a. dem syndikalistischen Frauenbund, der syndikalistisch-anarchistischen Jugend Deutschlands, der Gesellschaft für Sexualreform. 1927 wurde auch in Berlin politischer Druck aufgebaut, um die drohende Hinrichtung von Sacco und Vanzetti in den USA zu verhindern. Wir werfen zudem einen Blick auf die schwierige Zusammenarbeit mit der KPD.

Ausstellungseröffnung: „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ Gustav Landauer in Berlin 1889-1917 (Berlin)

Anti-Kriegs-Museum ● Brüsseler Straße 21 ● 13353 Berlin ● 17:00 Uhr

Vor etwa 100 Jahren wurde das Anti-Kriegs-Museum von Ernst Friedrich gegründet, der Landauer sehr schätzte und mit Erich Mühsam befreundet war. Tommy Spree, der Enkel von Ernst Friedrich und Neugründer des Museums, wird die Ausstellung eröffnen. Impulsreferate werden von Wolfram Beyer, IdK (Internationale der Kriegsdienstgegner*innen), und der Gustav Landauer Initiative zu den Friedensaktivitäten Landauers gehalten, anschließend erfolgt ein kurzer Rundgang durch die Ausstellung und das Museum.

Seiten

RSS - Weblogs abonnieren